»Der Blog aus dem Ring« Stressbewältigung

27.09.2022 – Stressbewältigung

Das System ist schuld! Und ich soll das ausbaden?

Der Mensch, der zuletzt im Badewasser sitzt, muss die Badewanne ausbaden, also das Wasser ablassen und am besten noch den gelben Rand entfernen. Früher saß der oder die Ranghöchste zuerst im Wasser und danach durften die anderen nacheinander in die zunehmend dunklere Brühe steigen. Das Bild führt mich zu einem der beliebtesten Sätze am Start eines Resilienztrainings: „Meine Führungskraft/das System/die Organisation/das Unternehmen hat das Ganze hier bzw. mich so zugerichtet und Sie meinen, ich soll das jetzt alleine ausbaden?“ Die Menschen, die die eigene Arbeitswelt so erleben und mir deshalb diese rhetorische Frage stellen, haben meist nur sehr begrenzt Lust, sich mit den Möglichkeiten zu beschäftigen, die sie selbst in der Hand haben, um ihre eigene Verfassung zu verändern. 

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06.06.2022 – Stressbewältigung

Wasserrutsche statt Smartphone

Weshalb das Rutschen über eine Plane mit Wasser in vielen Fällen erfüllender ist als das Wischen über das Smartphone, erläutere ich im Blog. Wollten wir früher mit dem Auto irgendwo hinfahren, dann war die übliche Antwort auf die Frage „Wo steht Dein Auto?“ nicht folgende, „Es steht in der Garage!“, sondern „Ich stehe in der Garage!“. In dem Buch ‚Anleitung zum Herzinfarkt‘ beschreibt Ludwig Bernhard, österreichischer Arzt und Kaberettist, schon 1988 unser enges Verhältnis zu Gegenständen und unsere Distanz zu uns selbst. 

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11.03.2022 – Stressbewältigung

Das gestresste Herz

Stellen wir uns für einen Moment vor, welche Folgen es hätte, wenn die Geschäftsführerin eines Unternehmens niemanden im Vorzimmer sitzen hätte, also keine Person, die sie vor allen einströmenden Anfragen schützen würde. Jeder spontane Gast stünde immer direkt vor ihrer Nase und würde sein Anliegen dort sofort vortragen. Versetzen wir uns in ihre Position. Nach kürzester Zeit wären wir mit den Nerven runter oder, medizinisch formuliert, der bindegewebige Sack, der unser Herz fast vollständig umschließt, vollkommen überstrapaziert. Doch auch ohne tatsächliches Vorzimmer geht es anders.

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25.02.2022 – Stressbewältigung

Boxenstopps sind Gold wert

Wenn wir alle Geräte zuklappen, den Brustkorb auf die Oberschenkel und den Kopf vor die eigenen Knie legen, dann stehen die Gedanken für einen Moment still. Dieses Schweigen kann so wohltuend sein, dass es sich nicht in Worte fassen lässt. Fasziniert von dem Pochen des Herzens, dem Wachsen und Schrumpfen des Brustkorbes knie ich auf dem Boden und genieße, wie das Blut durch meine Adern fließt. Dieses einfache Ritual ist genau das, was ich mir in Anbetracht der ständigen Reizüberflutung mindestens zweimal am Tag gönne. Es beruhigt mich, wenn es drinnen und draußen tobt, und es sammelt meine Gedanken, wenn sie vorher chaotisch durcheinander schwirrten. 

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01.02.2022 – Stressbewältigung

... und der Tag ist dein Freund

Es gibt treue Begleiter, die einem in guten und schlechten Zeiten zur Seite stehen. In der Regel sind das Menschen oder Tiere, die uns guttun. Den Begleiter, den ich Ihnen heute zeige, habe ich vor mehr als 20 Jahren in einer Fortbildung an der Theresienwiese kennengelernt. Der sogenannte Kompass ist ein sehr wirksames Bewegungsritual, das uns in nur einer Minute wieder einen freien Kopf bzw. neue Orientierung im Ring des Alltags schenken kann. Besonders dann, wenn der eigene Kopf vor Verwirrung zu platzen droht, ist ein günstiger Zeitpunkt für den Kompass. 

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14.12.2021 – Stressbewältigung

Freitauchen an Land

Wer einmal in tiefer Entspannung das Blut durch den Körper hat strömen spüren, will das in der Regel wieder erleben. Beim Apnoetauchen oder Freitauchen atmet die Taucherin vor dem Abtauchen ein und nutzt im Gegensatz zum Gerätetauchen für den Tauchgang nur diesen einen Atemzug. Den Zeitraum des Luftanhaltens bezeichnet man als Apnoe. Um eine attraktive Alternative an Land geht es im Blog.

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08.12.2021 – Stressbewältigung

Wie schaffst Du das?

Nichts ermüdet uns mehr, als etwas zu tun, das uns nicht interessiert! Wer keine Freude an Bewegung hat, wird beim Bewegen sehr schnell ermüden oder beginnt erst gar nicht damit. Deswegen lautet auch ganz oft die Frage in den Praxistrainings an mich: „Wie schaffst Du das, Dich so regelmäßig zu bewegen – sogar im Winter?“ Die Antwort ist ganz einfach: „Weil ich mich für das, was beim Bewegen in mir drin passiert, echt interessiere!“ Eine Anleitung für bewegte Zeiten!

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26.11.2021 – Stressbewältigung

Here we go!

So, jetzt ist es so weit! Immer wieder tauchte bei mir der Wunsch auf, Max Richters Werke zu empfehlen. Doch nie hat es so richtig gepasst! Das ist jetzt anders. Ein weiterer Winter steht vor der Tür und lebensbejahender kann man der aktuellen Dunkelheit und Stimmung keinen Ausdruck verleihen. Ich persönlich glaube, dass gerade das bewusste Wahrnehmen solcher Zustände es uns ermöglicht, wieder neu zu starten. "Here we go!" Eine Musikempfehlung.

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Peter Flühr

Hallo,

ich bin Peter Flühr, seit mehr als 20 Jahren Coach und Trainer.

Viele Fach- und Führungskräfte erleben ihren beruflichen Alltag vor allem als Kampf.

In meinen Seminaren und Trainings zeige ich, wie man jeden Tag aufs Neue in diesem Ring besteht – mit einer Kombination aus mentalen Methoden und gezielter Bewegung.

In meinem Blog greife ich Themen auf, die viele aus ihrem Alltag kennen und gebe einfache Tipps, wie sie sich verbessern oder lösen lassen.

Viel Spaß beim Lesen!

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