13. Juli 2021 – Stressbewältigung »Der Blog aus dem Ring« Im Flow sein

 

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Unser Körper wird permanent durchspült und das ist gut so. Das Blut zirkuliert in unseren Gefäßen und transportiert den Sauerstoff dahin, wo wir ihn benötigen. Im Idealfall wird dieser Strom durch die Pumpwirkung der Muskulatur unterstützt. Beim Gehen, Laufen und Springen massieren wir also nicht nur unsere Knochen, Muskulatur und das Bindegewebe, sondern sorgen auch für einen rhythmischen Kreislauf, in dem Nährstoffe, Mineralien und vieles mehr ihren Weg finden und die Abnehmer*innen glücklich machen.   

Artgerechte Bewegung ist großes Kino für den Organismus

Könnten wir in unseren Körper reinschauen, so würden wir sehen, wie begeistert all unsere Organe bei der Ankunft des Nachschubs reagieren. Sie können sich das Geschehen wie das positive Wirken von Schmierstoffen auf das Fahrverhalten Ihres Fahrrades vorstellen. Doch der Alltag der meisten Menschen sieht anders aus. Wir sitzen entweder überspannt wie ein gedehntes Bungeeseil oder unterspannt wie ein lauwarmer Knödel vor dem Bildschirm. Das Traurige daran ist, das spärliche Bewegungsspektrum ist inzwischen so normal wie unmenschlich und es befördert unsere Produktivität und Laune über kurz oder lang direkt in den Keller. Dort unten sitzen die beiden und warten auf einen Impuls, auf jemanden, der sie da unten rausholt. Doch dieser jemand beißt sich überspannt durch den Arbeitsalltag oder gibt sich kollabiert seinem Schicksal hin.  

Kommen Sie kurz aus dem Keller und in den Flow.

Selbst kurze Pausen können Großes bewirken. Stehen Sie auf und breiten sich für ein paar Sekunden in diese drei Richtungen aus. Unser Bewegungsfluss hat drei Ebenen, in denen er stattfinden kann, horizontal, vertikal und transversal. Was kompliziert klingt, ist in der Praxis ganz einfach. In diesem Video zeige ich, wie das geht.  

Mit Grüßen aus dem Ring des Alltags

Peter Flühr

(© iStock - Naypong)

Bildnachweis Titelbild: © iStock - Naypong

Kommentare

  • jürgen 16. Juli. 2021, 7:52

    guten morgen Peter, schön beschrieben und beobachtet!! schon vor dem aufstehen, im Bett liegend die beine, den ganzen Körper strecken - einen moment sich spüren, den Schlaf aus den Muskeln vertreiben ... beim Zähneputzen mal auf Zehenspitzen stehen ... mal mit dem anderen Bein in die hose schlüpfen ... die Tür mit der 'unüblichen' hand aufsperren .... in der u-bahn nicht gleich wieder hinsetzen ... im Büro nicht nur zur Rauchpause aufstehen ... den Händen und fingern Beachtung schenken - zwischen dem tippen ... am Abend eine station früher aussteigen und die Beine bewegen ... und zu hause den partner WIRKLICH umarmen, ihn und sich dabei spüren ... Möglichkeiten ohne Ende um im Fluss, in der Bewegung zu bleiben ... gut daß du uns immer wieder daran erinnerst!!

  • Jörg 09. August. 2021, 14:45

    Nicht zu glauben, schon Nummer 75! Und immer auf's Neue inspirierend und kurzweilig. Vielen Dank, Peter!

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Peter Flühr

Hallo,

ich bin Peter Flühr, seit mehr als 20 Jahren Coach und Trainer.

Viele Fach- und Führungskräfte erleben ihren beruflichen Alltag vor allem als Kampf.

In meinen Seminaren und Trainings zeige ich, wie man jeden Tag aufs Neue in diesem Ring besteht – mit einer Kombination aus mentalen Methoden und gezielter Bewegung.

In meinem Blog greife ich Themen auf, die viele aus ihrem Alltag kennen und gebe einfache Tipps, wie sie sich verbessern oder lösen lassen.

Viel Spaß beim Lesen!